Konzept
Die Anlage stellt einen Abzweigebahnhof auf einer zweigleisigen Hauptstrecke dar, von dem eine eingleisige Nebenstrecke abzweigt. Zu dieser Strecke gehört ein kleines Bahnbetriebswerk. Für die Bedienung eines Steinbruchs wurde eine eingleisige Strecke gebaut. Vom Bergbahnhof der Nebenstrecke zweigt eine Schmalspurbahn ab, die in die Berge führt. Dargestellt wird die Epoche V (Gegenwart). Zur Betriebsabwicklung wurden in der untersten Ebene drei Schattenbahnhöfe eingerichtet. Von dort kommt man über eine Gleiswendel zur mittleren Ebene, welche vorwiegend zur Aufnahme der Umkehrschleifen und der verdeckten Abschnitte dient. Einen besonderen Blickfang ist die Überquerung des Stiegenhauses mit zwei Brücken. Bei der Konzeption wurde versucht, eine möglichst natürliche Linienführung zu finden, ohne die Anlage mit zu vielen Gleisen zu überlasten. Eine reale Situation nachzubauen wurde aber nicht versucht. (siehe Gleisplan bzw. Gleisplan inkl. Gebäude) System: 2-Leiter Gleichstrom, Spurweite H0 (H0e) Steuerung: Digitalsteuerung mit PC-Unterstützung Gleislänge: ca. 320 m und ca. 85 Weichen und Kreuzungen Gleise und Weichen: ROCO-LINE-Gleis ohne Bettung, im sichtbaren Bereich 10°-Weichen, im unsichtbaren Bereich 15 °-Weichen Größte Steigung: 2,5 % (bei H0e 5 %) Gleisabstände, Übergangsbögen, Fahrdrahtlage etc: nach den entsprechenden Normen europäischer Modellbahnen (NEM) Der Rahmen für die Anlage besteht aus mehreren Segmenten, die aus 3-Schicht-Platen hergestellt wurden. Die Schattenbahnhöfe wurden auf der Platte verlegt, die beiden anderen Betriebsebenen wurden in Spantenbauweise erstellt und die Gleise werden auf Trassenbretter aus Sperrholz verlegt. Die Landschaft wird in klassischer Bauweise modelliert (Gitter mit Spachtelmasse). Bericht von Franz Grundnig und Franz Gruber
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