Vereinschronik

 

Die ersten Impulse in Richtung „Modelleisenbahn“ kamen bereits 1995 von Herrn Ferdinand Alfanz, der sich damals an die Streckenleitung der ÖBB., 4890 Attnang-Puchheim wendete. Seinen Brief unterschrieb er damals als „Ihr ÖBB-Fan Ferdinand Alfanz“. Nach kurzem Briefwechsel mit der Bundesbahndirektion Linz, Immobilien & Recht Mitte war seitens der Bahn dann „Funkstille“.

Nachdem sich im Jahre 2000 abermals mehrere Personen für einen Modellbahnclub interessierten und von Bürgermeister NR Wolfgang Grossruck den Hinweis bekamen, dass das Stellwerk unter Umständen als Clublokal zur Verfügung stehen könnte, wendete sich der inzwischen verstorbene Ing. Erwin Watzl in dieser Angelegenheit an die ÖBB.

Nach einer Besichtigung seitens der ÖBB wurde grünes Licht gegeben. Grundsätzlich wurde festgehalten, dass die Bausubstanz des seit vielen Jahren leerstehenden Objektes in Ordnung war, doch traten in den weiteren Monaten viele Mängel auf. So z.B. regnete es bei einer Stelle beim Dach herein; 80 % der Fenster waren eingeschlagen; der Fußboden im Obergeschoss was unreparabel (man sah an einigen Stellen bis ins Erdgeschoss durch); Elektro-, Wasser- und Sanitäranschluss waren nicht mehr vorhanden; es gab keine Heizung mehr. Vandalismus herrschte; „Unterstandlose“ fanden ein Heim!

Als erste Interessenten für einen Club hielt Ing. Erwin Watzl damals fest; Rechungsdirektor Richard Dieplinger, DI. Horst Eibl, Thomas Radlwimmer, Ing. Christian Schneitler, Bürgermeister a.D. Rudolf Stumpfl, Dir. i. P. Helmut Walch und Mag. Georg Wildfellner.

Ein Proponentenkomitee beschäftige sich am 10.01.2001 ausführlich mit der Vereinsgründung.Bereits mit Bescheid vom 22.1.2001 wurde seitens der O.Ö. Sicherheitsdirektion mitgeteilt, dass die Bildung des Vereins „1. Modellbahnclub Grieskirchen“ nicht untersagt ist.Der Bestandsvertrag mit der ÖBB wurde nach einigen Besprechungen mit 3. September 2001 unterfertigt. In der Folge wurde seitens der Vereinführung in Zusammenarbeit mit einem Architekten ein Finanzierungsplan für die Gebäudesanierung erstellt. Gesamtsumme der baulichen Maßnahmen mehr als EUR 60.000,00 oder damals über ATS 800.000,00.

Siehe Plan:  EG + 1. OG; 1. OG mit Anlage

Das erhaltensbedürftige Gebäude war äußerst desolat und sehr renovierungsbedürftig. Professionisten und Institutionen in der Stadt wurden schriftlich gebeten, dem jungen Verein beim Vorhaben – das Gebäude zu sanieren – zu helfen. Viele Firmen und Institutionen leisteten in der Folge Unterstützung in materieller oder finanzieller Art.

Die Mitglieder des Vereins leisteten bisher 1.369 Stunden für die Neugestaltung des Stellwerkes und 3980 Stunden für den Bau der digitalen Modellanlage (Stand 03/2009)

Bericht von Helmut Walch